Eine bizarre Begegnung

Lehrerinterview mit Frau Möller

(KÜ) 28.05.2018 Es wurde mal wieder Zeit für ein Lehrerinterview und so hat sich dieses Mal Frau Möller unseren Fragen gestellt. Für Kristin Möller, geboren am 02.08.1981, stand es schon sehr früh fest, dass sie  Lehrerin werden wollte. Deshalb ist es sicherlich kein Wunder, dass Frau Möller seit 2006 an unserer Europaschule mit viel Hingabe die Fächer Deutsch und Religion unterrichtet. Als sie noch selber Schülerin war, gefielen ihr fast alle Fächer außer Englisch, da sie einfach nicht über eine 3 hinauskam, und Sport.

 

Das Familiendasein der Möllers in Marne sollte den meisten Schülern wohl geläufig sein. Einige erinnern sich vielleicht auch noch, dass es für viele nicht leicht gewesen ist, sich an den „neuen“ Nachnamen zu gewöhnen. Mittlerweile sind die Möllers das einzige Lehrerpärchen an unserer Schule (seit Herr Krebs in Rente gegangen ist) und dass Frau Möller Herrn Möller als ihren besten Freund aus dem Kollegium angegeben hat, ist somit auch keine große Überraschung.

 

Überraschend war allerdings Frau Möllers Einstieg am Gymnasium Marne. Damals gab es nämlich noch jährlich ein Sommerfest und so geschah es, dass sie Herrn Tietz auf einem Bobby Car begegnete. Als sie dann nach Herrn Limburg gefragt habe, wurde geantwortet, dass dieser im Gruselkabinett sei. Außerdem wurde Frau Möller ja dieser Schule zugeteilt, so wusste sie nichts über Marne, sie kannte nur Zeitungsberichte über partyfeiernde Schüler an Rosenmontag.

 

Die Deutsch- und Religionslehrerin kann sich auch noch erinnern, wie ein Schüler zur Karnevalszeit als Nonne zur Schule gekommen ist und Probleme mit seinem enormen künstlichen Vorbau hatte, so dass sich die komplette Klasse schließlich nur noch damit beschäftigte.

 

In ihrer Freizeit liest Frau Möller zurzeit gerne Sachbücher und guckt hin und wieder Satiremagazine und die Serie „Game of Thrones“. Ihr Lieblingszitat ist „Don’t dream it, be it“. Die Deutschlehrerin  würde gerne mal nach Neuseeland reisen und hätte sie die Möglichkeit, durch Raum und Zeit zu gelangen, würde sie vermutlich einen Tag in die Zukunft reisen, um die Lottozahlen von morgen zu kennen.

 


Die Rückkehr der Stähli-Ritter

Lehrerinterview mit Herrn Stähli

19.03.18 (KÜ) Seit dem 05.03. ist Herr Stähli nach seinem erfolgreich abgeschlossenen Studium sehr spontan als Aushilfslehrer wieder an unsere Europaschule zurückgekehrt. Oliver Stähli war auch schon Schüler und Praktikant hier. In seiner Zeit als Aushilfslehrer 2016 hat er einmal ausversehen in einer fünften Klasse ganze zehn Minuten überzogen und keiner hat ihn darauf aufmerksam gemacht. Herrn Stähli sei dies sehr unangenehm gewesen, auch weil einige Schüler deswegen nicht ihren Bus bekommen hätten.  Sein Referendariat würde er, wenn möglich, gerne am Gymnasium Marne Europaschule absolvieren, da sowohl Schüler als auch Lehrer eine tolle Gemeinschaft bilden würden und auch die Digitalisierung sehr vorangeschritten sei. Im Vergleich zu früher hat sich sonst aus seiner Sicht nicht besonders viel geändert.

 

Der Wipo- und Mathelehrer wurde am 27.04.1993 geboren und wohnt eigentlich in Kiel, aber kann derzeit hier bei Verwandten unterkommen. Herr Stähli mochte Mathe schon immer sehr gerne und gibt zu, auch in Musik nicht besonders schlecht gewesen zu sein. Chemie gehörte dagegen zu den Fächern, die ihm nicht so sehr lagen. Trotzdem ist er Fan von der Serie „Breaking Bad“ und den berühmten Harry-Potter-Büchern. Als Tier wäre der derzeitige Aushilfslehrer wahrscheinlich ein Faultier und wenn er kein Lehrer wäre, würde er jetzt vielleicht als Bäcker arbeiten.

 

Doch Herr Stähli ist mit seiner Berufswahl glücklicherweise sehr zufrieden und freut sich schon als „richtiger“ Lehrer zu arbeiten. Weitere Ziele von ihm sind zudem eine abgesicherte Zukunft und Gesundheit. Eine Zeitreise in die ferne Zukunft würde er auch nicht ablehnen.

 


Die Dancing Queen am Marner Gymnasium

Lehrerinterview mit Frau Hönig

26.02.2017 (MO/WR) Dieses Mal haben wir die Deutsch- und Geolehrerin Frau Hönig interviewt. Svenja Hönig feiert ihren Geburtstag am 25. Juli. Zusammen mit ihrem Mann, ihren Kindern und ihren Tieren wohnt sie in Nordermeldorf. Wenn Frau Hönig selbst ein Tier wäre, wäre sie ihrer Meinung nach ein Delfin.

 

Frau Hönigs Lieblingsbuch ist momentan „Der Steppenwolf“ von Hermann Hesse. Ihr Lieblingszitat ist von John Lennon und lautet: „Als ich 5 Jahre alt war, hat meine Mutter mir immer gesagt, dass Glück der Schlüssel zum Leben sei. Als ich zur Schule ging, fragten sie mich, was ich werden möchte, wenn ich groß bin. Ich schrieb 'glücklich'. Sie sagten mir, dass ich die Aufgabe nicht verstanden hätte, aber ich sagte ihnen, dass sie das Leben nicht verstanden hätten.“

 

Die Deutsch- und Geolehrerin tanzt in ihrer Freizeit gern. Deswegen war ihre Alternative zum Beruf der Lehrerin auch Tänzerin oder Tanzlehrerin. Ihr Lieblingsfilm ist passenderweise „Dirty Dancing“.

 

Seit 2014 arbeitet Svenja Hönig an unserem Gymnasium. Ihr erster Eindruck von unserer Europaschule war positiv: Frau Hönig würde sie als familiär, sympathisch und offen bezeichnen. Während ihrer eigenen Zeit als Schülerin fand Frau Hönig das Fach Deutsch am besten. Am wenigsten mochte sie dagegen Physik.

 

Im Kollegium versteht sie sich mit allen Lehrern gut. An die lustigste Geschichte als Lehrerin erinnert sie sich noch sehr genau. Die Geographielehrerin zeichnete eine Karte von Indien an die Tafel. Dieses Tafelbild erinnerte allerdings eher an einen Penis als an das in Asien liegende Land. Aber als Geolehrerin mag Frau Hönig natürlich auch das Reisen in ferne Länder. Ein Traumziel wäre die Karibik. Wenn man durch die Zeit reisen könnte, würde sie die 70er wählen, um mit den Menschen dort eine Runde zu chillen.

 

Ihr wichtigstes Ziel ist es, ein glückliches Leben zu führen und viel Zeit mit der Familie und Freunden zu verbringen.

 


Remember Karim Trippkewitz

Lehrerinterview mit Herrn Trippkewitz mit euren Fragen

12.02.17 (KÜ) Zum ersten Mal haben wir ein Interview mit euren Fragen gemacht. Da Herr Trippkewitz unsere schöne Schule verlassen hat und nun wahrscheinlich eine Promotionsstelle in Physikdidaktik in Kiel annehmen wird, haben wir ihn vorher nochmal richtig ausgefragt.

 

Am meisten wird Herr Trippkewitz die Klassen, die er hatte, und die Kollegen vermissen. Über die 8b sagt er, dass sie sehr aufgeweckt, mathematisch interessiert, offen und motiviert sei. Mit den meisten Kollegen habe er stets ein gutes und familiäres Verhältnis gehabt. Trotzdem habe er sich dazu entschlossen, wieder nach Kiel zu gehen, weil dort seine Familie, seine Freunde und seine Hobbys seien.

 

Als Herr Trippkewitz klein war, haben ihm die Fächer Physik und Mathe besonders gut gefallen. Er habe dann den anderen aus seiner Klasse in diesen Fächern Nachhilfe gegeben und habe gemerkt, dass er darin nicht besonders schlecht sei. Trotzdem habe er sich erst später dazu entschieden, diese Fächer auch zu unterrichten. Aus diesem Grund habe er sich als Seiteneinsteiger für ein Lehramtsreferendariat beworben.

 

Außerdem beschreibt der 1,65m große Lehrer seine Schulzeit als abwechslungsreich und schön. Er sei ein „Geek“ gewesen und habe statt der „Bravo“ lieber Fakten über Physik und „Star Trek“ gelesen. Auch seine Lieblingsserie, abgesehen von den „Simpsons“, ist natürlich „Star Trek Voyager“. Sein Lieblingsfilm ist der preisgekrönte Film „Birdman“. Zudem hat er keine Haustiere, weil er Tiere im Haus nicht mag.

 

Die Klassenfahrt, die Herr Trippkewitz am besten gefallen hat, war der Austausch nach Barcelona mit der 10a. Warum er da bei über 20°C Winterstiefel getragen hat und hier seit Herbst nur noch Sneakers trägt, weiß er selber nicht so ganz genau. Er habe einfach nicht darauf geachtet und finde es hier noch nicht kalt genug für Winterstiefel.

 

Der charismatische Mathe-und Physiklehrer, der übrigens das Sebamed-Everyday-Shampoo benutzt, würde gerne in die Vergangenheit reisen, um seine Oma nochmal wiederzusehen. Für die Zukunft wünscht er sich einen beruflich sicheren Job, der ihm Spaß macht, und noch besser als Lehrer zu werden. Und natürlich ganz wichtig: Wenn die Schule brenne, würde er natürlich als erstes die Schüler retten.

 

Hier noch ein paar Grüße von Herr Trippkewitz:

 

An die Schüler: „Ich wünsche euch viel Erfolg und Freude an Mathe und Physik und dass ihr irgendwann wisst, was euch interessiert.“

 

An die Lehrer: „Vielen Dank für eure ganze liebe Unterstützung und die Zeit, die ihr für mich investiert habt.“

 

An die Menschheit: „Wenn ich über die Grenzen des Universums nachdenke, stoße ich nur an die Grenzen meines eigenen Verstandes.“ (Möglicherweise hat das auch schon mal jemand anderes gesagt, aber es konnte leider nicht herausgefunden werden, wer das war. Deshalb wird dieses Zitat nun Herrn Trippkewitz zugeschrieben.)

 


Plätzchen, Pannen und Pleiten

Lehrerinterview Weihnachtsspecial

18.12.2017 (KÜ) Wir haben einige Lehrer nach ihrem Lieblingsweihnachtslied, nach drei Dingen, die an Weihnachten nicht fehlen dürfen, und nach ihrem schlimmsten Weihnachtsgeschenk gefragt. Herr Sterner war sich sofort sicher, dass „Last Christmas“ NICHT sein Lieblingsweihnachtslied ist, während Herr Heide sogar zugibt, eine bestimmte Radioversion des Liedes ganz gerne zu hören. Ansonsten findet Herr Heide „Leise rieselt der Schnee“ am schönsten. Herr Wendt und Herr Beckmann finden „Stille Nacht, heilige Nacht“ am besten, Frau Nagel und Herr Wiese „Little Drummer Boy“ und Herr Schmidt und Frau Herse sind sich ebenfalls einig. Sie betiteln „Sind die Lichter angezündet“ als ihr Lieblingsweihnachtslied. Für Frau Andritter-Witt darf „In der Weihnachtsbäckerei“ auf keinen Fall fehlen, die Weihnachtslieder gehören ihrer Meinung nach ganz klar dazu. Frau Schmidt dagegen findet „Walking in a Winter Wonderland“ am schönsten.

 

Bei den meisten Lehrern dürfen der Tannenbaum und die Familie an Weihnachten auf keinen Fall fehlen. An nächster Stelle steht natürlich das Essen. Bei Frau Herse und Herrn Schmidt ist das die Weihnachtsente, bei Herrn Beckmann und Frau Nagel der Lebkuchen. Da Herr Heide keine Lebkuchen mag, setzt er lieber auf Marzipan. Außerdem dürfen die Kekse nicht fehlen, finden Herr Faupel, Herr Wendt und Frau Andritter-Witt. Auch den Glühwein haben Frau Nagel und Herr Wendt nicht vergessen. Herr Sterner und Herr Heide sind sich zudem einig, dass man an Weihnachten Ruhe und Zeit brauche.

 

Als wir die Lehrer fragten, was denn das schlimmste Weihnachtsgeschenk sei, welches sie je bekommen hätten, kamen sie schon mehr ins Grübeln. Herr Sterner erinnert sich an eine Krawatte mit einem sehr hässlichen Comic-Aufdruck und Frau Herse an einen Pyjama mit Leopardenmuster aus Satin. Frau Schmidt verallgemeinert dies zu „gut gemeinte Kleidungsgeschenke von der Familie, die nicht ihrem Geschmack entsprächen“. Herr Wiese war von einer Wham-CD mit „Last Christmas“ alles andere als begeistert und Herr Wendt bekam einmal eine elektrische Orgel, obwohl er eigentlich einen Synthesizer wollte. Letzteres hat uns fast zu Tränen gerührt. Herr Heide weiß noch genau, dass er mit fünf Jahren eine hochtechnisierte Eisbahn geschenkt bekam, mit der er nichts anfangen konnte, und welche eher seinem Vater Freude bereitete.


Mit Frau Lyke ins Taka-Tuka-Land

Lehrerinterview mit Frau Lyke

04.12.2017 (KÜ) Nina Lyke ist nun schon seit September an unserem Gymnasium und unterrichtet hier die schönen Fächer Sport und Deutsch. Unter der Woche wohnt sie in Marne, aber an den Wochenenden verbringt Frau Lyke ihre Zeit in Kiel. Früher war Sport schon immer ihr Lieblingsfach. Außerdem spielt sie selbst Handball, mag aber generell alle Ballsportarten. Fächer wie Mathe, Chemie oder Physik konnten sie eher weniger begeistern.

 

Ihr erster Eindruck von der Schule war sehr positiv. Sowohl Lehrer als auch Schüler seien nett und die Ausstattung hier sei sehr gut. Als Sportlehrerin ist sie natürlich der Meinung, dass die Sporthalle ein bisschen größer sein könnte, aber das ist kein großer Kritikpunkt.

 

Die Deutschlehrerin liest in ihrer Freizeit gerne Romane, doch ein absolutes Lieblingsbuch fiel ihr auf die Schnelle nicht ein. Eines ihrer Lieblingszitate ist aus den Pippi-Langstrumpf-Büchern: „Sei frech, wild und wunderbar.“

 

Wäre Frau Lyke jetzt nicht Deutsch- und Sportlehrerin an unserer Schule, dann hätte sie wahrscheinlich etwas Kreatives gemacht und wäre vielleicht im Marketingbereich tätig. Außerdem wäre sie gerne eine Schildkröte, weil diese immer so gelassen und entspannt sind. Im Gegensatz zu den anderen Lehrern würde Frau Lyke lieber sehr weit in die Zukunft als in die Vergangenheit reisen können. Ihre Ziele im Leben sind Gesundheit, eine kleine Familie und natürlich guter Unterricht.


Mit der Eisenbahn zur Schule

Ein Interview mit Uwe Graage über die Schulzeit am Marner Gymnasium in den frühen 50er Jahren

27.11.2017 (RE) Schon der Schulweg sah für die rund 400 Schüler, die Anfang der 50er Jahre das Marner Gymnasium, welches damals noch Kaiser-Wilhelm Schule hieß deutlich anders aus, als bei den meisten Schülern heute. Busse fuhren nicht regelmäßig und ein Auto besaßen die meisten Familien gar nicht. Und wenn man eines besaß, wurden damit ganz sicher nicht die Kinder in die Schule gefahren. Wollte man also zur Schule mussten man oft lange Radfahrten in Kauf nehmen, oder den Preis für die Eisenbahn bezahlen, mit der viele Schüler zwischen St. Michel und Friedrichskoog zur Schule kamen. Einzig die etwa 160 Schüler aus Brunsbüttel, denn das Brunbütt‘ler Gymnasium gab es zu der Zeit noch nicht, wurden jeden Tag mit einem Gelenkbus zur Schule und auch wieder nach Hause gefahren.

 

Aber auch die Atmosphäre in der Schule unterschied sich enorm von der, die wir heute kennen. Die 50er sind allgemein als konservative Nachkriegsjahre, die vom Wiederaufbau geprägt sind, bekannt und genau dies spiegelt sich auch in der Schule wieder. Es herrschte allgemein ein sehr autoritäres Verhältnis. Die Lehrer, die in der überwiegenden Anzahl männlich waren, mussten mit großem Respekt behandelt werden und erwarteten von ihren Schülern sowohl im Unterricht, als auch auf dem Pausenhof ein hohes Maß an Disziplin. Eine normale Klasse bestand oft aus rund 40 Schülern, von denen teilweise bis zu 15 am Schuljahresende die Klasse wiederholen mussten. Allgemein war die Notengebung deutlich strenger, als es heute der Fall ist. So wurden die Note „sehr gut“ beispielsweise sehr selten vergeben.

 

Der Unterricht bestand ausschließlich aus Frontalunterricht und auch die Schulbücher waren in der Nachkriegszeit noch nicht auf dem neusten Stand, da der Schule hierzu das Geld fehlte. Die vorhandenen Schulbücher waren überwiegend aus den frühen 30er Jahren und standen auch nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung, sodass der Unterricht meist ganz ohne Schulbücher abgehalten wurde. 

 

Die Lehrer, von denen so gut wie alle vor dem Krieg Parteimitglied der NSDAP gewesen waren, genossen auch in der Öffentlichkeit an sehr großes Ansehen. Dies kam zum einen wegen der umfangreichen Ausbildung, die in den 50ern nur relativ wenige Menschen hatten (die Uni in Kiel beispielsweise hatte 1954 nur etwa 2000 Studenten)  und zum anderen daher, dass die Lehrer das Abitur vergeben oder verweigern konnten und somit über die Zukunft vieler Kinder entschieden.

 

Trotz der Geldknappheit und der vergleichsweise hohen Schülerzahl fanden immer wieder Ausflüge mit der Schule statt. So wurde beispielsweise eine Schifffahrt mit der ganzen Schule nach Helgoland organisiert und Klassenweise fanden Wanderfahrten in das Weser Bergland, nach Freiburg oder an den Rhein statt. Die Schülermitverwaltung (SMV) organisierte Feste und sammelte Geld für soziale Projekte.

 

Insgesamt beschreibt Herr Graage seine Schulzeit als eine schöne Zeit. Die Frage, ob er lieber heute zur Schule gegangen wäre, verneint er, denn:  „Überfluss ist nicht schöner als hart erarbeitetes Geld und jede Zeit hat ihre Vor- und Nachteile.“


Hessisch für Anfänger

Lehrerinterview mit Herrn Hillenbrand

30.10.2017 (KÜ) Daniel Hillenbrand ist nun schon seit September 2015 an unserer schönen Europaschule und unterrichtet hier mit viel Hingabe die Fächer Geographie, Geschichte, Religion, Wirtschaft & Politik und Philosophie. Damals hat er sich unteranderem für das Gymnasium Marne entschieden, weil er die Schule sehr schön und gemütlich fand. Zurzeit lebt er mit seiner Freundin, die ebenfalls Lehrerin an unserer Schule war, in Diekhusen-Fahrstedt. Ursprünglich kommt Herr Hillenbrand allerdings aus Hünfeld bei Fulda, was ziemlich genau 500km von hier entfernt ist. 

 

Schon als kleiner Junge mochte Herr Hillenbrand Chemie nicht besonders und könnte er heutzutage ein Fach abschaffen, würde er wahrscheinlich eine Fremdsprache weniger unterrichten lassen. Da er bereits seit mehr als vier Jahren Schüler- und Schülerinnen belehrt, ist ihm viel Lustiges passiert. Einmal aß ein asiatischer Schüler eine Reiswaffel und sagte dann zu ihm: „Gucken Sie mal, ich bin ein wandelndes Klischee.“

 

Der gebürtige Hesse liest sehr gerne in seiner Freizeit. Zu seinen Lieblingsbüchern gehören „Der Schwan“ und „Das letzte Königreich“. Auch im Thema Filme und Serien kennt  der Geograph sich bestens aus. Serien wie „Star Trek“, „Game of Thrones“, „Vikings“ und „Rome“ zählt er zu seinen Lieblingen. Richtig gute Laune kommt bei ihm auf, wenn er Synthie Pop, Elektronische Musik oder hin und wieder Mittelalterrock hört. Sein Lieblingszitat ist „I hate war.“ von Dwight Eisenhower.

 

Seine Ziele im Leben hat Herr Hillenbrand schon großenteils erreichen können. Dazu zählt auch ein Beruf an dem er Spaß hat. Wenn er die Möglichkeit hätte, ein Tier zu sein, wäre er deswegen wahrscheinlich eine Eule, um bis spät in die Nacht arbeiten zu können. Der Geschichtslehrer hätte sich auch vorstellen können, Archäologe zu werden. Außerdem würde er gerne in die Antike, ins Mittelalter oder ins alte Rom reisen können.

 


Vom Lieblingslehrer zum Vorlese-Opa im Kindergarten

Lehrerinterview mit dem ehemaligen Lehrer Herrn Krebs

18.09.17 (MO/WR) Wir haben letztens den ehemaligen Chemie- und Biolehrer Herrn Krebs interviewt. Er wohnt mit seiner Frau, die Lehrerin und Unterstufenleiterin an unserem Gymnasium ist, zusammen in Itzehoe. Willi Krebs ist am 29.12.1948 geboren und hat 36 Jahre lang an unserer Schule unterrichtet. Dies hat ihm sehr viel Spaß gemacht und er hat viel Schönes erlebt. Da es auch stressige Phasen gab, vermisst er nur die Arbeit mit den Schülern sowie das Gespräch mit seinen Kollegen. Mit diesen verstand er sich größtenteils gut.

 

Spontan fiel Herrn Krebs keine besonders lustige Geschichte aus dem Unterricht ein. Allerdings erinnert er sich an eine Autofahrt von der Schule nach Hause, wo er sich mit Frau Krebs über den Schultag ausgetauscht hat.  Herr Krebs erzählte ihr, dass er in Bio mit einer fünften Klasse das Tier mit K durchnehmen würde. Seine Frau fragte ihn daraufhin, ob es die Katze sei. Er antwortete nur: „Ne, Kläpper!“

 

Herr Krebs erzählte uns auch etwas über seine eigene Zeit als Schüler. Schon damals war Bio seine Nummer 1 unter den Schulfächern, Deutsch mochte er dagegen nicht so sehr. Ob es da Zufall ist, dass er vor 24 Jahren eine Deutschlehrerin geheiratet hat?

 

Von Frau Krebs erfährt er zwischendurch, was an der Schule geschieht.  Unsere Europaschule nennt er gerne „Insel der Glücksseligkeit“, da alles klein und überschaubar ist, oder anders ausgedrückt: „Die Welt ist noch in Ordnung“.

 

Auf der Favoritenliste von Herrn Krebs steht als Lieblingsfilm „Shaun das Schaf“ ganz oben. Außerdem liest er gerne skandinavische Krimis. Sein Lieblingszitat lautet: „Don‘t worry, be happy!“

 

Wäre Herr Krebs kein Lehrer geworden, hätte er entweder als Offizier oder als Biologe gearbeitet. Zurzeit geht er einmal pro Woche in den Kindergarten. Dort freuen sich die Kinder immer auf ihren Vorlese-Opa, der ihnen tolle Geschichten vorliest.

 

Herr und Frau Krebs reisen gerne. Sie haben schon viele Länder der Erde besucht. Ein weiteres Ziel wäre Kanada. Würde Herr Krebs durch die Zeit reisen können, würde er in die Vergangenheit gehen, da er gar nicht wissen möchte, was in der Zukunft geschehen wird. Einer seiner größten Wünsche ist es, seine Enkelkinder aufwachsen zu sehen.

 


Nett, attraktiv und tollpatschig

Interview mit Frau Nagel

14.07.2017 (KÜ) In einer Freistunde haben wir uns mit der Geschichts-und Englischlehrerin Frau Nagel getroffen. Lea-Kristina Nagel, geboren am 18.05.1988, muss jeden Morgen etwa  38km zurücklegen, um an unserer Europaschule unterrichten zu können. Sie wohnt nämlich in Itzehoe. Frau Nagel ist ein großer Fan des Filmes „Rocky Horror Picture Show“ und guckt gerne die Serie „Friends“. Außerdem liest sie sehr gerne, deshalb ist ihr es auch schwergefallen, ein Lieblingsbuch auszuwählen. Letztendlich hat sie sich für das Buch „Herr Lehmann“ entschieden. Dieses Buch handelt von der Zeit kurz vor dem Fall der Berliner Mauer. Ihr Lieblingszitat, passend zu ihrer Begeisterung am Lesen, ist „Don’t judge a book by its cover.“

 

Seit Februar 2016 unterrichtet Frau Nagel nun schon an unserer Schule. In diesem Zeitraum ist ihr nun schon die ein oder andere Panne passiert, da sie eine sehr tollpatschige Person ist, wie sie selbst von sich sagt. Damals, als Lea-Kristina Nagel noch Schülerin am Gymnasium Marne war, gefiel ihr der Geschichtsunterricht immer sehr gut. Ihr Hassfach war, wie sollte es anders sein, natürlich Mathe. Anfangs war sie etwas skeptisch, wie es sein wird, mit Kollegen zusammenzuarbeiten, die sie noch aus ihrer Zeit als Schülerin kennt. Diese Skepsis verflog allerdings schnell, da Frau Nagel ein gutes Verhältnis zu ihnen hat. Einige Lehrer bezeichnet sie sogar als „gute Vorbilder“. Ihre beste Freundin aus dem Kollegium ist Frau Herse, die wir übrigens auch schon interviewt haben, aber sie versteht sich mit vielen anderen Kollegen auch sehr gut. Frau Herse hätte sie wahrscheinlich nicht kennengelernt, wenn sie keine Lehrerin geworden wäre, sondern im Journalismus oder als Historikerin tätig wäre.

 

Bei der Wiedervereinigung Deutschlands und beim Fall der Berliner Mauer oder beim Woodstock-Festival 1969 wäre Frau Nagel gerne dabei gewesen. Ihre Ziele und Wünsche im Leben sind glücklich sein, eine Familie mit ihrem Freund gründen und auf Reise gehen.

 


Frau Thomsen auf großer Reise?

Lehrerinterview mit Frau Thomsen

09.06.2017 (KÜ) Diesmal haben wir Frau Thomsen getroffen, die gerne dazu bereit war, uns ein Interview zu geben. Birte Thomsen, geboren am 18.02.1975, unterrichtet am Gymnasium Marne nun schon seit 2009 Englisch und Sport. Schon früher war Sport ihr Lieblingsfach in der Schule. Physik gefiel ihr allerdings nie wirklich.

 

Frau Thomsen wohnt mit ihrem Mann und ihrem Sohn Flemming in Marne. Sie guckt gerne den Münsterer Tatort mit Kommissar Thiel und Professor Boerne. Ihr Lieblingsbuch, The Remains of the Day von Kazuo Ishiguro, handelt von dem Butler Stevens, der nach Cornwall reist, um eine Arbeitskollegin zu besuchen. Auf dieser Reise kommen Erinnerungen aus seiner Vergangenheit wieder hoch.

 

Hätte es bei Frau Thomsen mit der Lehrerkariere nicht geklappt, würde sie jetzt als Globetrotter um die Welt reisen. Dazu passt auch ihr Lieblingszitat „It’s better to regret the things you do, rather than those you don’t do.“ . Wenn sie durch die Zeit reisen könnte, würde sie ihr Leben mit dem jetzigen Wissen einfach nochmal leben. Vielleicht wäre ihr diese kleine Panne dann gar nicht passiert. Zu Anfangszeiten hier an der Schule, hatte sie nämlich drei Mal ihr Buch vergessen und musste daraufhin mit den Schülern einer Klasse ein Spiel spielen. Dafür musste Frau Thomsen kurz vor die Tür und gerade da sah sie der Schulleiter. Sie erzählte, es sei für sie echt unangenehm gewesen, sich vor ihm rechtfertigen zu müssen. Als ihre Ziele beschreibt sie Zufriedenheit und die Erfüllung ihrer größten Wünsche.


Er fühlt den Schülern auf den Zahn

Lehrerinterview mit Herrn Langes

31.03.17 (BO) Im heutigen Lehrerportrait stellen wir euch den Geschichts-, WiPo- und Lateinlehrer Christopher Langes vor. Er lebt gemeinsam mit seiner Frau und den gemeinsamen drei Katzen in St. Michel und feiert seinen Geburtstag am 24.Mai. 

 

Wenn er nicht gerade  am Gymnasium Marne unterrichtet, was schon seit Februar 2008 ein großer Bestandteil seines Lebens ist, liest er sehr gern. Da Herr Langes schon so viele Bücher gelesen hat, kann er kein bestimmtes nennen, das ihm am besten gefallen hat. Sein Lieblingsfilm dagegen ist ganz klar Inception. Auch die Serie MASH schaut er sehr gerne.

 

Herr Langes lebt frei nach seinem Lieblingszitat von Konrad Adenauer: „Es gibt zwei Arten von Menschen, die einen kennen mich, die anderen können mich.“  Dieses spiegelt sich auch in seinem Verhältnis mit den Kollegen wider. Obwohl er nicht mit allen Lehrern auskommt, hat er im Kollegium ein paar gute Freundschaften geknüpft. Mit beispielsweise  Herrn Heide, Herrn Wiese, Herrn Limburg, Frau Nagel oder auch den beiden Frau Friedrichs versteht er sich sehr gut.

 

Seine Lieblingsfächer in der Schule waren Latein und Sport, doch Mathe konnte er dagegen gar nicht leiden. Natürlich ist auch Herrn Langes, der früher Kieferorthopäde werden wollte, schon eine ziemlich peinliche Panne passiert. Als er sich setzen wollte, konnte der Stuhl sein Gewicht nicht tragen und ist unter ihm zusammengebrochen.

 

Obwohl Herr Langes ein sehr zufriedener Mensch ist, hat er einige Ziele. Er wünscht sich beispielsweise Gesundheit für sich und seine zukünftige Familie und Erfüllung in seinem Leben. Doch wenn er die Möglichkeit hätte, seinen Alltag für eine kurze Zeit hinter sich zu lassen, würde er sowohl die Zukunft als auch die Vergangenheit bereisen, wobei ihn als Geschichtslehrer ein Triumphzug der alten Römer besonders interessiert.


Eine Portion gute Laune aus Hamburg

Lehrerinterview mit Frau Herse

(KÜ) Da unsere Lehrerinterviews ja recht beliebt sind, gibt es hier direkt das nächste. Diesmal haben wir ein nettes Gespräch mit Frau Herse geführt. Die Französisch- und Spanischlehrerin kann nämlich auch ganz gut deutsch. Wie Yvonne Herse uns erzählt, lagen Sprachen ihr schon immer gut. Mathe und Physik hingegen waren nicht so ihr Ding. An unserer Schule ist sie nun schon seit August 2012. Ihre Kariere am Gymnasium Marne hat die Lehrerin hier als Referendarin begonnen und wurde dann glücklicherweise auch übernommen. Einige Schüler wissen vielleicht, dass Frau Herse hin und wieder Lachanfälle hat, bei denen sie auch die Tränen nicht mehr zurückhalten kann. Bis auf diese Zwischenfälle sind ihr bisher keine großen Pannen passiert. Im Kollegium hat Frau Herse auch einige gute Freunde, wie z.B. Frau Schmidt, Frau Kemmler und Frau Nagel.

 

Frau Herse wohnt unter der Woche in Marne, verbringt ihre Wochenenden allerdings in Hamburg bei ihrem Partner. Ihren 36. Geburtstag feiert sie dort am 13.12. wahrscheinlich auch. Einen absoluten Lieblingsfilm hat Frau Herse zwar nicht, aber sie schaut sich gerne die Filme des spanischen Regisseurs Pedro Almodóvar an. In ihrer Freizeit liest sie außerdem gerne Krimis. Ihr Lebensmotto lautet:  „Wenn der Wind sich ändert, muss man die Segel neu setzen“.

 

Hätte Frau Herse sich nicht entschieden Lehrerin zu werden, würde sie jetzt irgendwo im sozialen Bereich tätig sein, wo sie auch ihre guten Sprachkenntnisse anwenden könnte. Auf die Frage nach einer Zeitreise in die Vergangenheit oder die Zukunft antwortet Frau Herse, dass sie auf jeden Fall die Vergangenheit nehmen und die Chance dazu nutzen würde, ihre Urgroßeltern besser kennenzulernen


Sei Wasser, mein Freund.

Lehrerinterview mit Herrn Wendt

(JO) Diesmal haben wir Herrn Wendt angetroffen. Torben Wendt hat im Oktober Geburtstag und unterrichtet Mathe und Chemie.  Er ist bereits seit Februar 2008 an unserer Schule.  Mathe und Informatik waren damals seine besten Fächer in der Schule, während ihm Französisch eher weniger gefiel.  Die größte Panne bei ihm im Unterricht waren lediglich Experimente, die nicht richtig funktioniert haben.

 

Sein Lieblingsfilm ist Highlander, sein Lieblingsbuch Taipan von James Clavell und als Chemielehrer ist seine Lieblingsserie natürlich Breaking Bad. Lieblingszitat Herrn Wendts ist „Be water, my friend“ von Bruce Lee.

 

Wäre Herr Wendt nicht Lehrer, wäre er wahrscheinlich Finanzmathematiker geworden. Lehrer war dann aber letztendlich doch die Wahl, da Herr Wendt als er im elften Jahrgang war, Nachhilfe gab und ihm das recht viel Spaß machte. Sein Ziel im Leben ist gesund zu bleiben und hätte er die Wahl eine Zeitreise zu machen, würde er in die Vergangenheit reisen.


Wo liegt eigentlich Hadenfeld?

Lehrerinterview mit Frau Schmidt

(KÜ) Unser nächstes Lehrerinterview haben wir mit Frau Schmidt geführt. Iris Schmidt ist am Valentinstag 1982 geboren und wohnt derzeit in Hadenfeld im Kreis Steinburg. An unserer Schule unterrichtet sie seit ca. zweieinhalb Jahren die Fächer Deutsch, Geschichte und Religion. Früher war ihr Lieblingsfach Deutsch, während sie Physik eher weniger mochte.

 

Wäre Frau Schmidt keine Lehrerin, dann würde sie jetzt wahrscheinlich als Journalistin arbeiten oder eine andere Presseöffentlichkeitsarbeit ausführen. Im Kollegium hat sie einige gute Freunde, die den Arbeitstag angenehmer machen. Hätte sie die Möglichkeit, durch die Zeit zu reisen, würde sie auf jeden Fall in die Vergangenheit zurückspringen.

 

Frau Schmidt verbringt ihre Zeit sehr gerne mit ihrem Pferd und ihren drei Mopsrüden. Außerdem hatte sie schon immer Spaß am Heimwerken und am Reisen, wenn sie mal Zeit dafür findet. Ihre Wünsche und Ziele im Leben sind, rückblickend sagen zu können, dass man ein tolles Leben hatte und vielleicht eine kleine Familie zu gründen.


Doppelausgabe: Freunde fürs Leben?!

Zurück in die Zeit der Hippies

(KÜ) Heute ist uns der Referendar Herr Werther zum Opfer gefallen. Dustin Werther hat am 07. Mai 1986 Geburtstag und unterrichtet die Fächer Sport und Englisch. Seit bereits zwei Jahren ist er nun an unserer Schule. Momentan wohnt er allein in Helse und macht auch viel Sport in seiner Freizeit. Schon früher war Sport sein bestes Fach an der Schule, Mathe hingegen lag ihm nicht besonders gut. Als kleiner Junge ging er immer gerne zur Schule, weil er dort seine Freunde getroffen hat. Auch wegen dieser guten Erinnerungen an die Schulzeit und der Arbeit mit Kindern ist er Lehrer geworden, erzählt uns der 30-Jährige. Wäre er kein Lehrer, dann würde er jetzt wahrscheinlich bei der Polizei, bei der Bundeswehr oder als Personaltrainer arbeiten.

 

Bisher war seine größte Panne am Gymnasium, dass er einen Schüler mit Wadenbeinbruch nach Hause geschickt hat, obwohl dieser mit einem Krankenwagen hätte abgeholt werden müssen. Sehr gut hat er sich mittlerweile mit Herrn Sterner angefreundet, der ebenfalls Sportlehrer ist.

 

Wenn Herr Werther die Möglichkeit hätte, durch die Zeit zu reisen, würde er zurück in die Zeit der Hippies gehen. Ansonsten sind seine Lebensziele die Ausbildung als Lehrer abzuschließen, dann einen guten Job zu bekommen und eine kleine Familie zu gründen.

 

Ein veganer Tischler

(BO) In diesem Lehrerinterview haben wir Herrn Sterner ausgefragt. Seit 2007 unterrichtet er mit viel Spaß an der Arbeit die Fächer Französisch und Sport am Gymnasium Marne.

 

Mit seiner Familie, die aus seiner Frau und den beiden zwei- und siebenjährigen Söhnen besteht, wohnt Herr Sterner in Marne. Seinen Geburtstag feiert er am 31. Mai 1978.

 

In seiner eigenen Schulzeit gefiel Herrn Sterner das Fach Chemie nicht so sehr. Doch schon früh entdeckte er dagegen seine Leidenschaft für den Sport, was demnach auch sein Lieblingsfach in der Schule war. Um dieses Hobby zum Beruf zu machen und mit Menschen arbeiten zu können, entschied er sich Lehrer zu werden. Während des Abiturs hatte er kurz überlegt, Tischler zu werden. Doch wenn er heute darüber nachdenkt, wäre er sicherlich kein guter Tischler geworden.

 

Im Leben wichtig ist ihm, dass seine Familie und er gesund bleiben, damit er weiterhin Sport machen kann.  Reisen würde Herr Sterner auch sehr gerne, doch nicht durch die Zeit. Die Gegenwart gefällt ihm eigentlich ganz gut.

 

Besonders am Herzen liegt ihm, dass er nie mit Bauchschmerzen zur Schule geht, sondern Spaß und Freude an der Arbeit hat. Und obwohl einmal eine Schülerin in seinem Unterricht eingeschlafen ist, gelingt ihm das dank des netten Kollegiums, in dem er sich am besten mit dem Referendar Herrn Werther versteht, mit dem er die Leidenschaft für den Sport teilt, sehr gut.



In der Freistunde überfallen

Wir überreden Frau Richter zu einem spontanen Interview

(BO) Im ersten Lehrerinterview stellt sich Frau Richter unseren Fragen.
Bettina Richter unterrichtet seit zwanzig Jahren, seit 1996, am Gymnasium Marne Deutsch und Geographie. Sie lebt in Brunsbüttel und ist am 10.03.1962 geboren. Als sie selbst noch Schülerin war, schrieb sie in Deutsch und Kunst die besten Noten. So kam es, dass sie sich sehr für Kunstgeschichte interessierte. Wenn sie keine Lehrerin geworden wäre, wäre sie  Kunsthistorikerin oder Innenarchitektin. Ein Hassfach hatte sie nie, doch später habe Mathe ihr nicht mehr so viel Spaß gemacht. Der schlimmste Spruch eines Lehrers, an den sie sich noch heute erinnern kann, ist: „Habt ihr eine Kinderlähmung im Arm oder wieso meldet ihr euch nicht?“ Dieser Lehrer war mit der mündlichen Mitarbeit seiner Schüler wohl nicht zufrieden. Die größte Panne aus Frau Richters Unterricht kommt noch aus ihrer eigenen Schulzeit. Es war ihr sehr peinlich, dass sie beim Spicken erwischt wurde.  Frau Richter liebt das Reisen und wenn sie die Chance dazu hätte, würde sie sich einige Monate freinehmen, um mehrere Länder am Stück zu erkunden, also eine Weltreise zu machen. Bei einem Angebot für eine Reise durch die Zeit, fände sie das Mittelalter interessant. Was in der Zukunft passiert, wolle sie lieber noch nicht wissen.