Nicht nur was für Opas

Die Opernfahrten

(BO) 26.03.18 Auch in diesem Jahr hatten wieder Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, an einer Opernfahrt teilzunehmen. Die vollen Anmeldelisten in der Pausenhalle dürften jedem aufgefallen sein, denn auch in diesem Jahr konnte Herr Langes, der Organisator der Opernfahrten, wieder viele interessierte Schüler zu einem Spitzenpreis von insgesamt 20€ (10€ für den Bus und 10€ für die Oper selbst) pro Person in die Hamburger Staatsoper locken.

 

Die drei Opernfahrten fanden terminlich getrennt voneinander statt und führten jeweils zu verschiedenen Opern. Im Dezember letzten Jahres fuhr man nach Hamburg, um sich „Die Zauberflöte“ von Mozart anzusehen und vor Allem natürlich auch anzuhören. Ungefähr drei Monate später wurde dann die italienische Oper „Il barbiere di Siviglia“ (dt. „Der Barbier von Sevilla“) aufgeführt, die sich wieder ein Teil unserer Schüler- und Lehrerschaft ansah. Im März machte man sich mit einer Gruppe schick gekleideter Freiwilliger erneut auf den Weg in die schöne Hansestadt, diesmal spielte es „Rigoletto“. Und so manch ein Hamburger wunderte sich sicher, als die Gruppe von Schülern teilweise in Ballkleidern und Anzügen durch die Europapassage flanierte. Zu einer Fahrt zu einer gewissen amerikanischen Schnellrestaurantkette ist es leider nicht gekommen, da der Busfahrer sein Einverständnis nicht gab.

 

Auch diesmal wurden die Opernfahrten wieder von Lehrern begleitetet, die im Gegensatz zu den Schülern am nächsten Tag jedoch nicht zur zweiten Stunde kommen durften. Bei der Fahrt im März beispielsweise kamen Frau Fritsch, Frau S. Friedrich, Frau J. Friedrich und Herr Möller mit, der von der Aufführung so begeistert war, dass er am darauffolgenden Wochenende direkt noch einmal mit seiner Frau hinfuhr. Herr Langes konnte an dieser Fahrt leider nicht teilnehmen.

 


Happy Reformationstag!

500-jähriges Luther-Jubiläum an unserer Schule

08.11.2017 (MO/WR) Am 31.10.17 feierte die evangelische Kirche den 500. Reformationstag. Vor ziemlich genau einem halben Jahrtausend schlug Martin Luther seine berühmten 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg. Auch an unserer Schule stimmten sich die Schüler und Lehrer am 30. Oktober auf das Jubiläum ein.

 

In der ersten großen Pause haben ein Oberstufenschüler und zwei Oberstufenschülerinnen für Aufsehen gesorgt. Sie standen als Martin Luther verkleidet auf Podesten in der Pausenhalle. Dabei hielten sie verschiedene Gegenstände wie die Bibel oder einen Kürbis in den Händen. Besonders die Unterstufe war fasziniert, da sich die drei älteren Schüler 20 Minuten lang nicht bewegten.

 

Nach der sechsten Stunde verteilten mehrere Schüler im Luther-Kostüm vor dem Haupteingang und auf dem Schulhof Süßigkeiten. Außerdem folgten einige Klassen Martin Luthers Beispiel: Sie hingen verschiedene Plakate im Flur und in der Pausenhalle auf. Auf diesen war etwa eine Woche lang zu lesen, was Schülerinnen und Schüler verschiedenen Alters an unserem Gymnasium verändern würden. Sie forderten zum Beispiel das Abi nach 10 Jahren, weniger Hausaufgaben, Regenpausen und einen freien Tag nach Rosenmontag.


Es lebe die Internationalität

Europatag an unserer Schule

(RE) Auch in diesem Schuljahr fand an unserer Schule wieder der Europatag statt. Aufgrund des Gesamttreffens der Teilnehmer des Erasmus-Projekts in Marne, wurde der Termin vom offiziellen Tag, dem 9. Mai, um einige Monate vorverlegt. Die Chance, dass Schüler und Lehrer aus vier verschiedenen Ländern ihr Land präsentieren, wollte man sich nicht entgehen lassen.

 

Aber auch die Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums bereiteten sich auf den Tag vor. Klassenweise wurden am Vormittag Informationen zu je drei verschiedenen Ländern herausgearbeitet. Dabei wurde sich Jahrgangsweise, beispielsweise mit den Schwerpunkten Musik, Tourismus oder Wirtschaft beschäftigt.

Innerhalb von fünf Stunden verwandelte sich die Schule so von einem Ort des Lernens zu einem Ort des interkulturellen Zusammentreffens, zu dem sowohl Schüler, als auch Eltern, Bekannte und Interessierte eingeladen waren. Neben  Powerpoint-Präsentationen und Plakaten, die es anzuschauen gab, konnten die Besucher ihr Wissen bei „Wer wird Millionär – á la Gymnasium-Marne“ testen, selbstgemachte Rumkugeln essen und sich in der Mensa durch die kulinarischen Spezialitäten der anwesenden Erasmus-Länder probieren


Lauftraining für Groß und Klein

(JO) Am 29. September 2017 sind wir wieder alle, wie jedes Jahr, eine Stunde gelaufen. Über den Vormittag verteilt, haben sich die drei Jahrgänge separat unter Aufsicht der Sportlehrer über die Tartan-Bahn geschleppt.



Events am Ende des Jahres

Abistreich und Bundesjugendsspiele 2017

(BO) 14.07.2017 Auch in diesem Jahr haben die Abiturienten und Abiturientinnen sich wieder etwas Lustiges für den Abistreich einfallen lassen. Als Termin wählte man den Donnerstag nach den mündlichen Prüfungen, den 29.06.2017. Zu Anfang der vierten Stunde wurden alle Klassen durch eine legendäre Durchsage auf den Schulhof gerufen, wo sie schon von mit Wasserpistolen bewaffneten Abiturienten und lauter Musik erwartet wurden. Wie auch schon im vorherigen Jahr war ein Pool aufgebaut und die Schüler waren mit diversen Spielen unterhalten worden wie beispielsweise einem Fußballspiel der Lehrer mit verbundenen Augen und einer „Herzblatt“-Show mit Herrn Werther.

(BO) 14.07.2017 Nachdem die Bundesjugendspiele am Freitag, dem 30.06.2017 wegen Regens nicht stattfinden konnten, bestimmte man den darauffolgenden Dienstag, den 02.07. als neuen Termin. Pünktlich um acht fanden die Riegen sich zusammen und nachdem alle Schüler und Schülerinnen ihre persönlichen Wünsche bezüglich der Disziplinen geäußert hatten, konnte es losgehen. Einige Lehrer und Schüler der Oberstufe, die sich als Riegenleiter bereit erklärt hatten, führten die Gruppen zu den verschiedenen Stationen. Um die Wartezeit an diesen möglichst schnell herumzubekommen, wurde in den Riegen viel gelacht und sich unterhalten. Wegen Zeitmangels konnte nicht jede Riege alle drei Disziplinen ablegen, weshalb die Ergebnisse bei einigen Schülern nun verfälscht sind. Anschließend konnten die Klassenstufen fünf bis sieben ihr Talent im Schwimmen, Inlinerfahren und Laufen im Triathlon unter Beweis stellen, während der achte bis zehnte Jahrgang klassenweise sein Bestes im Fußball, Beachvolleyball und Streetball geben konnte.

 



Disneyfiguren tanzten durch die Schule

Selbst das Gewitter konnte dem Unterstufenfest nichts anhaben

Marne (JO) Statt üblicherweise im Herbst fand das Unterstufenfest für die fünften bis siebten Klassen am 24.Juni in der Pausenhalle unserer Schule statt. Frei nach dem Motto Disney wurde alles geschmückt. Die SV bereitete bereits in der fünften Stunde mit einigen freiwilligen Schülern und der Technik AG alles vor. Bunte Scheinwerfer und eine Sofaecke erwarteten die Schüler, die sich ab um halb sechs alles neugierig ansahen. Während Josefa Boll (Q1a) den Abend eröffnete, lief schon Musik und auch die Snacks waren bereit zum Verkauf.

 

Die Schüler tanzten ausgelassen, lachten oder setzten sich in Gruppen zusammen. Einige spielten noch am Klettergerüst, bis die ersten Spiele begannen. Bei Stopptanz, Zeitungstanz und Limbo vergaßen sowohl die Lehrer, die motiviert mitspielten, als auch die Schüler das Gewitter, welches über die Schule fegte. Die Gewinner der Spiele bekamen jeweils eine Naschietüte geschenkt. In den Pausen hatten die Schüler Zeit, für das ihrer Meinung nach beste Kostüm abzustimmen.

 

Nach vielen Stunden des Spaßes wurde dann auch schon der Sieger bekannt gegeben. Platz eins ging dabei an Maya Ottmar (6b), Platz zwei an Nina Sophie Radunz (6c)  und Platz 3 an Lykke Nina Schnoor (6c). Sie gewannen jeweils Gutscheine für die Mensa. Durch die Verabschiedung durch Josefa Boll gegen 22 Uhr fand der Abend auch schon bald ein Ende. Danach baute die SV mit Hilfe der Technik AG und Frau Ulrich ab. In allem war es ein gelungener Abend, an dem alle viel Spaß hatten.


Endlich mal etwas Anderes

Hüpfburg und Pool machen es zum besten Abistreich seit langem

Marne (KÜ) Am 04. Juli war es am Gymnasium Marne mal wieder soweit. Fast alle Abiturienten hatten ihr Abitur in der Tasche. Natürlich durfte der Abistreich da wie in jedem Jahr nicht zu kurz kommen.  

 

 Anders als in den letzten Jahren, wo der Abistreich direkt am Morgen anfing, startete der Streich mit einem Feueralarm gegen Ende der dritten Unterrichtsstunde. Alle Schüler gingen zu den Sammelplätzen, wo sie dann von den Abiturienten mit Wasserpistolen auf den Schulhof gebracht wurden. Jeder wollte schauen, was die Abiturienten sich dieses Jahr haben einfallen lassen haben. Dank des Nieselregens, der uns schon alle am Anfang durchnässte, störten die Wasserpistolen nicht mehr so stark. Es dauerte ein wenig bis der Feueralarm aufhörte und man dann auch die Musik hörte, die diesmal nicht auf dem Wagen war. Sie wurde von der Technik AG unter der Überdachung aufgebaut. Das riesige mit Klopapier verzierte Klettergerüst in der Mitte des Schulhofes war genau so wenig zu übersehen, wie die Schüler, in deren Gesicht mit Lippenstift Abi 2016 und Ähnliches stand. Dazu befand sich eine große Hüpfburg auf dem Rasen. Ein Highlight war auch der eiskalte Pool, der aus Heuballen und einer großen Plane gebaut wurde, während wir noch alle im Unterricht saßen.

 

 Für das Wohl der Schüler war natürlich auch gesorgt. Anwesend war ein Eisstand der Eisdiele aus der Umgebung und auch die zwölfte Klasse verkaufte Kuchen.  Die große, bunte Hüpfburg war schnell von den Unterstufenschülern eingenommen und es änderte sich auch den gesamten Vormittag über nicht. Bei einer anderen Station sah es etwas anders aus. Erst standen einige um den Pool herum und schauten zu, wie ein paar Wagemutige bereits hinein gesprungen waren. Später haben vermehrt einige Schüler, die meist Freunde oder Geschwister der Personen des Abschlussjahrganges waren, gegen ihren Willen ein kühles Bad genommen.

 Auf dem Schulhof selbst standen, saßen oder tanzten die Schüler fleißig und genossen ihre unterrichtsfreie Zeit. Ein Großteil der Lehrerschaft fand in der „Lehrer-Ecke“ Platz. Ausgestattet mit Keksen und dem Kuchenstand in der Nähe, gab es auch bequeme Sitzmöglichkeiten. Zudem waren so immer schnell Lehrer für die Spiele gefunden, da der Bereich mit Band abgesperrt wurden war. Bei den Spielen waren sowohl neue, frische Ideen dabei als auch einige bereits bekannte. Beispielweise bewiesen sich so einige Lehrer beim Holzhacken.

Während Herr Beckmann dort gewann, verlor Herr Saure haushoch. Herr Sterner und Herr Werther sangen mit einigen Schülern ihren „Rap“, so wie schon einige Jahre zuvor so manch anderer Lehrer. Noch viele andere Spiele wurden gespielt und die Laune wurde immer besser.

 

Auch für die Schüler waren ein paar Spiele vorbereitet. Es wurden mehrere Runden Stopptanz gespielt, bei denen fast nur die Unterstufenschüler motiviert mittanzten. Natürlich gab es auch Ausnahmen. Dann traten zwei der kleineren Schüler gegeneinander im Schokokuss-Wettessen an. Beide wurden wild von ihren Freunden und Klassenkameraden angefeuert. An ihren Gesichtern erkannte man gut, dass es ein harter Kampf gewesen war, bei dem letztendlich der Bessere nur knapp gewann. Die älteren Klassen hingegen feierten lieber mit dem Abiturjahrgang zusammen. Gegen Ende der sechsten Stunde verließen die meisten Schüler das Schulgelände, während andere noch einmal auf ihre Vollständigkeit kontrolliert wurden. Doch damit war der Abstreich nicht vorbei. Normalerweise übernachteten die Abiturienten immer die Nacht vor dem Streich auf dem Schulhof, aber diesmal war es anders. Erst an dem Tag übernachteten sie in den Turnhallen, wo sie noch bis spät in der Nacht feierten und Musik hörten. So blieb auch der eine oder andere Streich nicht aus. Am nächsten Tag fanden nämlich die Bundesjugendspiele statt und die Sprung- und Stoßgruben waren über Nacht mit großen, kleinen und mehr oder weniger schönen Blumen und Sträuchern bepflanzt wurden. Diese mussten dann von einigen Schülern, die aufgrund von Krankheiten oder zu hohem Alter nicht an den Bundesjugend teilnahmen, mühsam wieder ausgegraben werden. Zudem mussten die letzten verbliebenen Abiturienten am Morgen los ziehen und die Schachfiguren von dem großen Schachfeld im Innenhof suchen, die sie verteilt auf dem Schulhof, dem Sportplatz und dem Dach auch fanden. So endete ein von vielen Schülern als unterhaltsam bewerteter Abstreich ohne großen Ärger. Auch kaputt gegangen war nur sehr wenig, so dass nicht noch einmal große Kosten für jeden aus dem Abschlussjahrgang entstanden.

 

Später sah man trotzdem noch hin und wieder den ein oder anderen Abiturienten. Denn wie in jedem Jahr, durften die Abschlussklassen eine der Wände hinter den Biologie-Räumen mit einem Bild zu ihren Motto, welches „Kabitän Blaubär – Immer blau trotzdem schlau“ lautete, und ihren Namen verschönern. Ebenfalls zwei Schüler aus dem Jahrgang, die freiwillig zurück getreten waren, wurden mit den Worten Schiff verpasst verewigt. Außerdem wurde natürlich die Abizeitung verkauft.