Hufe klappern, Pferde traben

Rund ums Pferd

HO6 (lac) Alle waren gespannt auf das Projekt „Rund ums Pferd“, denn es ging schließlich um echte Tiere. Die Projektleiterinnen Hanne Möller und Johanna Borach aus der zwölften Klasse hatten einiges geplant, wie zum Beispiel auf einen Reiterhof in die Nähe von Brunsbüttel zu fahren. Jedoch hatten sie nicht bedacht, dass einige der 12 Teilnehmerinnen schon Erfahrung im Umgang mit Pferden haben. Deshalb mussten sie gleich zu Beginn direkt umplanen, denn sie waren mit dem Programm sehr schnell fertig. Am Montag war vorgesehen, die Mädchen an das Thema Pferd heranzuführen, indem sie zum Beispiel mit Plakaten in die Themen Futter, Putzen, Haltungsformen und Verhalten der Pferde hineinschnupperten.

 

Das Pferd ist ein Herdentier, das heißt, dass man ein Pferd nie alleine halten sollte. Außerdem ist es ein Fluchttier, das bedeutet, sobald ein Pferd sich erschreckt, springt es zur Seite oder dreht sich um und galoppiert davon. Es ist nicht immer so gewesen, dass Pferde geritten werden oder in Boxen stehen. Sie sind Steppentiere und waren einmal frei und wild. Die Pferde, die wir heute kennen, stammen nicht von dem sogenannten Wildpferd ab, sondern wurden so gezüchtet, dass sie das Maximale an Leistung bringen. Egal, ob im Springsport, im Dressursport, beim Voltigieren oder beim Reining: Alle Tiere stammen aus einer bestimmten Zucht.

 

Nachdem bei allen Teilnehmerinnen Grundkenntnisse vorhanden waren, konnten sie Dienstag auf einen Westernreiterhof fahren und dort das Tier „live“ kennenlernen. Obwohl der Umgang für einige Mädchen schon Routine war, aufgrund eines eigenen Pferdes oder wegen Reitunterrichts, war es trotzdem eine neue Erfahrung, denn Westernreiten kannte noch keiner aus der Gruppe. Am Mittwoch standen dann Vorbereitungen für den Präsentationstag an. Am Donnerstag kann man erstellte Plakate bewundern und interessante Geschichten zum Thema Pferd hören.


"Spaß, Spaß, Spaß"-das Ziel der         Dance Mix-Gruppe

EVA-Dance Mix

Aula (lac/fd) Die Dance Mix-Gruppe unter der Leitung der Schwestern Friedrich zeigte viel Motivation beim Ausführen der verschiedenen Choreographien. Silvia und Julia Friedrich führten den 17 Teilnehmerinnen aus den Klassenstufen 9-11 mehrere Choreographien aus den Tanzrichtungen Zumba, Modern Dance und Hip Hop vor. Zumba ist ein Fitness-Konzept , das als Tanzen dargestellt wird. Es ist eine Mischung aus Aerobic mit lateinamerikanischen und internationalen Tänzen. Zumba stammt aus Kolumbien und entstand in den 1990er Jahren. Modern Dance ist eine Art Ballett mit Einflüssen aus Stummfilm und Pantomime. Hip Hop stammt aus den USA und wird hauptsächlich von Streetdancern getanzt.

 

 

Erst prägten sich die Teilnehmerinnen die Choreographien ein und anschließend gingen sie alle zusammen die einzelnen Schritte durch. Kurze Zeit später saß die erste Choreographie und nach zwei Stunden konnten die Mädchen schon mehrere Schrittfolgen. Als wir die Gruppe in der Aula besuchen, zeigten sie uns eine ihrer Choreographien zu dem Lied „Despacito“. Unter anderem stellten sie auch eigene Schrittfolgen vor. Die Teilnehmerinnen haben sich für das Projekt entschieden, weil sie die Idee gut fanden, die beiden Lehrerinnen nett und freundlich sind und Tanzen Spaß bringt. 

 

 

Die Teilnehmerinnen behaupteten, dass das Projekt ihre Kreativität sehr beanspruche, denn in den vergangenen Tagen stellten sie verschiedene Schrittfolgen in Gruppen zusammen. Jede Gruppe brachte 2 eigene Choreographien heraus. Diese wurden der gesamten Truppe beigebracht, damit sie am Donnerstag gemeinsam präsentiert werden können.

 


Wimbledon in Marne

Tennis

Tennisplatz (nl/lk) Wusstest du, dass Angelique Kerber, die ehemalige Nummer eins im Damentennis schon einmal in Marne trainiert hat? Wahrscheinlich nicht! Und wahrscheinlich wussten auch die jungen Schüler, die das Projekt Tennis gewählt haben, dies nicht. Und vermutlich interessiert es sie auch gar nicht. Denn ihnen geht es vielmehr um den Spaß  am Tennis, und das sieht man auch!

Mit viel Begeisterung versuchen die Teilnehmer die Sportart zu lernen, und das mit bereits sichtbarem Erfolg. Schon nach zwei Tagen sieht man, dass das Training etwas gebracht hat. Die Schüler beherrschen die Grundschläge und sind in der Lage, kleine Turniere gegeneinander zu spielen. Aber noch viel wichtiger ist, dass sie das Projekt sofort wieder wählen würden, weil sie so viel lernen und weil alles so gut organisiert ist.

Auch die Projektleitung ist sehr zufrieden mit ihrer Gruppe und hält das Projekt für eine gute Idee, denn so kann man neue Leute für den Sport begeistern.

 


Steige in den Ring und gehe selbstbewusst aus dem Kampf

Boxen

Gr. Sporthalle (nl) Viele Menschen glauben, Boxen sei ein Zweikampf , wobei man sich schwer verletzen könne und Schläger heranziehe, doch das stimmt nicht immer.

 

Fairness und Disziplin stehen im Vordergrund. Durch Boxen trainiert man Körper und Geist, außerdem lernen die Schüler, sich an Regeln zu halten und sich im Notfall zu schützen.

Vardges Martirosyan leitet das Projekt Boxen und begleitet die Teilnehmer beim „Training“.  Beim Boxen lernt man Leute kennen und man unternimmt etwas mit Personen, mit denen man sonst nichts machen würde. „Boxer respektieren sich gegenseitig “, so Vardges.

Jeder kann mit Boxen Frust abbauen. Die Teilnehmer haben Spaß an den Übungen und kommen zum Teil ganz schön ins Schwitzen. Boxen macht selbstbewusst.                                         

 


Baywatch - der neue Trend

Schnorcheltauchen

Schwimmhalle (nl/lk) Schnorcheln bedeutet nicht, nur einfach wie im Urlaub im Ozean zu tauchen und sich die kleinen Fische anzuschauen. Nein! Schnorcheln muss man lernen. Die Schüler in dem Projekt „Schnorcheln“ lernen von Tauchübungen über das Holen der Ringe bis zu Befreiungsgriffen alles, was man zum Schnorcheln braucht, und das mit einer Menge Spaß.

Die Projektleitung bezeichnet die Aktivität als „neues Baywatch“.

Doch bevor sie richtig durchstarten, müssen sie zuerst die Grundlagen in Theorie und Praxis lernen.

Obwohl es gerade wegen der schlechten Luft in der Schwimmhalle sehr anstrengend sein kann, glauben sowohl Schüler als auch Lehrer, das beste Projekt zu haben, bei dem am meisten getan und gelernt wird.


Das Runde muss ins Eckige

Fußball

Sportplatz (he) Du bist in der Klassenstufe 5 bis 7, sitzt immer vor dem Fernseher, schaust Fußball und denkst, du möchtest auch einmal so ein großer Fußballspieler werden wie Manuel Neuer, Marcel Schmelzer, Roman Weidenfeller oder Marco Reus, dann bist du hier genau richtig. Unter der Leitung von Herrn Werther, von Corvin van den Berg, Nico Timmermann und Jorge Praedel hast du vielleicht später auch eine Chance, ein Profi zu werden.

 

Ich habe einen der Teilnehmer gefragt, wie so ein Trainingstag während der Projektwoche  abläuft. Er sagte, dass jeder Tag ähnlich aussieht. Zuerst aufwärmen, dann spielen, anschließend ein wenig Theorie und am Ende dann ein Spiel. Ja, und zwischendurch gibt es Pausen.

 


Kein Ping Pong

Tischtennis

Sporthalle (lk/nl) Alle sind zu hundert Prozent dabei. Das behaupten die Teilnehmer des Projekts „Tischtennis“. Sie haben viel Spaß an den Übungen und finden es sehr gut, dass fast die ganze Zeit gespielt wird und keine Langeweile aufkommen kann. Aber nicht nur das Spielen begeistert die Schüler, auch  die Konzentrations- und Technikübungen erfüllen durchaus ihren Zweck und sind bei den Schülern beliebt.

Der Projektleiter Herr Peter erzählte, dass Tischtennis keine einfache Sportart sei, wie man vielleicht zuerst denken könnte. Es gehe dabei um Technik, Reflexe und Ausdauer. Auch sei die Sportart nicht mit Ping Pong zu vergleichen, da sie die richtige Haltung und viel Übung erfordere und nicht mit dem einfachen Schlagen von Bällen in der Garage zu verwechseln sei. Er lobte seine Gruppe, die zum Teil aus Anfängern und zum Teil aus Fortgeschrittenen besteht. Alle würden sehr gut zusammenarbeiten und schnell lernen.

Das einzige Problem sei das Fehlen von Tischtennisplatten, da vier Platten für 16 Schüler bedeuten, dass nicht alle zur gleichen Zeit spielen können.

 


Das goldene Los

Beachvolleyball

Sportplatz (lk/nl) Begeisterung, Lachen, Spaß… Das ist der erste Eindruck, den man bekommt, wenn man das Volleyballfeld sieht. Und auch bei näherem Betrachten sieht das nicht anders aus. Alle sind begeistert bei der Sache und finden ihr Projekt „richtig geil“. Einige Teilnehmer behaupten sogar, es gebe keine bessere Sportart. Der Projektleiter Herr Becker geht sogar noch einen Schritt weiter, indem er sagt, er habe das goldene Los gezogen und es gebe kein schöneres Projekt. Trotz all dem Ehrgeiz, der wie üblich beim Sport herrscht, geht es den Schülern um das Team, weshalb sie auch vollen Einsatz zeigen.

 

Das Einzige, was den Enthusiasmus ein wenig schwächt, ist das bevorstehende Turnier, auf das sich zwar einige freuen, vor dem andere aber auch ein bisschen Angst haben, da sie glauben, nach so kurzer Zeit noch nicht gut genug zu sein.

 

Alles in allem lässt sich aber sagen, dass Beachvolleyball ein  großartiges Projekt ist, das alle Teilnehmer weiterempfehlen.


Das Original

Volleyball

Kleine Turnhalle (lk) Neben dem hoch gelobten Projekt Beachvolleyball gibt es auch noch „das Original“. Auch bei dem Projekt Volleyball sind alle mit Spaß bei der Sache und sehr interessiert. Die Teilnehmer sagen, dass der Spaßfaktor da sei. Trotz fehlender Musik am ersten Tag und dem Gefühl, die schlechteren Bälle im Vergleich zu den Beachvolleyballern abbekommen zu haben, sind die Schüler motiviert. Sie freuen sich über ihre tolle Gruppe und behaupten, dass sie viel lernen. Sie glauben, trotz der kurzen Zeit schon ein wenig besser geworden zu sein. Auf die Frage, was sie von ihren Leitungen halten, antworten die Schüler mit einem freundlichen Lächeln. Sie sagen, dass die Trainer zwar manchmal ein wenig verplant seien, das Projekt jedoch im Großen und Ganzen Spaß bringe und auch nicht zu anstrengend sei.


Schachmatt

Mit einem cleveren Zug vergeht die Zeit wie im Flug

HE2 (amo/lsr) In diesem Projekt beweisen sich Schüler von der 5. bis zur 11. Klasse in ihrem strategischen Denken. Eine angespannte Stille erfüllt den Raum, während die Spieler mit jeder aufbringbaren Konzentration versuchen, ihren Gegner zu schlagen.

 

Herr Wittmaack, welcher dieses Projekt durchführt, erzählt uns, warum er ein Interesse an Schach hat. Er und Herr Pommerenke spielen beide leidenschaftlich im Schachverein und dachten sich, es sei nett, witzig und konzentrationsfördernd, den Schülern Schach näherzubringen.

 

Die Meinungen der befragten Schüler waren unterschiedlich. Während manche mit Begeisterung und Begierde auf Neues dabei waren, zeigten andere leichte Ermüdungserscheinungen, zumal sie auch über die Drittwahl hineingekommen waren. Alles in allem scheint es jedoch ein schönes Projekt zu sein, bei dem man viel dazulernt und durch die angenehme Atmosphäre friedlich miteinander kommunizieren kann.