Herzlichen Glückwunsch

Glückwunschkarten

NO1 (nl/lk) Projekte über Projekte - und mittendrin gibt es ein kleines Projekt mit dem Titel „Glückwunschkarten“. Die Schüler haben schöne Ergebnisse zum Präsentieren. Sie sind sehr kreativ und gut drauf. Man spürt die Freude in ihrer Gegenwart, jedoch gibt es auch Teilnehmer, die dieses Projekt nicht noch einmal wählen würden.

 

Die Schüler dürfen selbst entscheiden, was sie basteln und was sie von dem Gebastelten mit nach Hause nehmen wollen. Sie sind zufrieden mit der Projektleitung und freuen sich auf ihr Erarbeitetes.

 


Filzen - eine Kunst für sich

Kleine Nadel - Großer Spaß

DE1 (amo/lsr) Neben leiser Musik ist das einzig wahrnehmbare Geräusch das Stechen der Nadel in den Filz.  Ab und an hört man das Blättern in den Anleitungen, ansonsten herrscht harmonische Stille.

 

Das „filzige“ Projekt wird von Frau Richter und Frau Reuschling geleitet. Viele Schüler der 5. bis zur 7. Klasse sitzen um sie herum und erfreuen sich an selbstgefilzten Tieren, die sie am Donnerstag, dem 20.07, verkaufen möchten.

 

Alle der Befragten teilten uns mit, wie viel Freude sie an diesem Projekt haben. Sie haben es hauptsächlich wegen der Kreativität und wegen des Interesses am Filzen ausgewählt und sind zufrieden mit ihrer Wahl. Der einzige Junge des Projekts erzählt, er habe das Projekt zugeteilt bekommen, sei jetzt aber glücklich damit und würde es jederzeit wieder machen.

 

Frau Richter klärte uns über die verschiedenen Arten des Filzens auf. Am Montag wurde "trocken" gefilzt, was bedeutet, dass die Teilnehmer einfach nur Wolle und Nadel als Utensilien gebrauchten.

 

Am Dienstag wurde nass gefilzt. Dafür muss Seifenlauge hergestellt werden, dabei wird heißes Wasser mit Kernseife gemischt. Danach wird eine Schicht Noppenfolie auf den Tisch gelegt und darauf legt man dann einen Klumpen Wolle, auf den eine weitere Schicht der Noppenfolie gelegt wird. Nach diesem Vorgang wird alles verrieben, in einem Handtuch getrocknet und dann mit einer Nadel geformt.

 

Wir befragten die Schüler, welches der Verfahren sie bevorzugen würden. Die Meinungen unter ihnen waren zwar unterschiedlich, aber letztendlich erfreuen sie sich alle am Filzen, denn es ist eine Kunst für sich.


"Aus Alt mach Neu"

Umweltfreundliche Wiederverwendung von Materialien

AE2 (amo/lsr) Leimgeruch liegt in der Luft, Musik verschönert die Atmosphäre und Schüler der 5. bis 8. Klassen basteln fleißig im Rhythmus. Während manche Projektteilnehmer sich an der Heißklebepistole versuchen und Ringe kleben,  tupfen andere wiederum Farbverläufe auf alte Konservendosen.

 

Die fünf Schüler Larissa Kraft, Luisa Nagies, Sophie Nagies, Silvana Wellnitz und Alexander Hirt, welche das Projekt auf die Beine gestellt haben, erzählten, wie wichtig das Thema sei und dass zu wenig Augenmerk darauf gelegt werde. Sie wollen, dass auch jüngere Schüler mit Themen solcher Wichtigkeit auf kreative Art und Weise in Kontakt kommen, und dies ist ihnen gelungen, denn alle Teilnehmer, mit denen wir gesprochen haben, gaben eine positive Rückmeldung. Eine der Projektleiterinnen erklärte uns, wie wichtig es sei, am Ende des Schuljahres noch einmal "runterzukommen", und Basteln sei die perfekte Möglichkeit dafür.

 

Auf die Frage, weshalb sie sich für dieses Projekt entschieden hätten, erzählten mehrere Schülerinnen der 5. und 6. Klasse, dass der Kreativität keine Grenzen gesetzt seien und sie viele Ideen zur Verwendung der fertiggestellten Produkte hätten, z.B. wurden aus Konservendosen sehr sehenswerte Stiftehalter gefertigt. Diese Form des Recyclings wird auch „Upcycling“ genannt.

Einige entdeckten ihre Begeisterung für Recycling und würden sich jederzeit wieder mit diesem Thema befassen.

 

Die Materialien wurden größtenteils von den Leiterinnen selbst mitgebracht, aber auch Teilnehmer steuerten Materialien bei. Eine Vielzahl der Bastelutensilien finanzierte die Schule, somit gab es im Endeffekt eine Auswahl von Konservendosen bis zu Wollresten, die mit rosa Glitzer bestreut wurden.