Eine bizarre Begegnung

Lehrerinterview mit Frau Möller

(KÜ) 28.05.2018 Es wurde mal wieder Zeit für ein Lehrerinterview und so hat sich dieses Mal Frau Möller unseren Fragen gestellt. Für Kristin Möller, geboren am 02.08.1981, stand es schon sehr früh fest, dass sie  Lehrerin werden wollte. Deshalb ist es sicherlich kein Wunder, dass Frau Möller seit 2006 an unserer Europaschule mit viel Hingabe die Fächer Deutsch und Religion unterrichtet. Als sie noch selber Schülerin war, gefielen ihr fast alle Fächer außer Englisch, da sie einfach nicht über eine 3 hinauskam, und Sport.

 

Das Familiendasein der Möllers in Marne sollte den meisten Schülern wohl geläufig sein. Einige erinnern sich vielleicht auch noch, dass es für viele nicht leicht gewesen ist, sich an den „neuen“ Nachnamen zu gewöhnen. Mittlerweile sind die Möllers das einzige Lehrerpärchen an unserer Schule (seit Herr Krebs in Rente gegangen ist) und dass Frau Möller Herrn Möller als ihren besten Freund aus dem Kollegium angegeben hat, ist somit auch keine große Überraschung.

 

Überraschend war allerdings Frau Möllers Einstieg am Gymnasium Marne. Damals gab es nämlich noch jährlich ein Sommerfest und so geschah es, dass sie Herrn Tietz auf einem Bobby Car begegnete. Als sie dann nach Herrn Limburg gefragt habe, wurde geantwortet, dass dieser im Gruselkabinett sei. Außerdem wurde Frau Möller ja dieser Schule zugeteilt, so wusste sie nichts über Marne, sie kannte nur Zeitungsberichte über partyfeiernde Schüler an Rosenmontag.

 

Die Deutsch- und Religionslehrerin kann sich auch noch erinnern, wie ein Schüler zur Karnevalszeit als Nonne zur Schule gekommen ist und Probleme mit seinem enormen künstlichen Vorbau hatte, so dass sich die komplette Klasse schließlich nur noch damit beschäftigte.

 

In ihrer Freizeit liest Frau Möller zurzeit gerne Sachbücher und guckt hin und wieder Satiremagazine und die Serie „Game of Thrones“. Ihr Lieblingszitat ist „Don’t dream it, be it“. Die Deutschlehrerin  würde gerne mal nach Neuseeland reisen und hätte sie die Möglichkeit, durch Raum und Zeit zu gelangen, würde sie vermutlich einen Tag in die Zukunft reisen, um die Lottozahlen von morgen zu kennen.